Italien  -Region Sizilien-  Trapani  (27.12.2014)

Tief, tief im Westen…. da wo Sizilien und somit auch ganz Italien aufhört (…oder für die Boat People aus Afrika eher anfängt) sehe ich auf Trapani nieder, einer 100.000 Einwohner Stadt die weit auf einer Landzunge ins Mittelmeer ragt. Nur die Egadischen Inseln, draußen im Meer sind noch zu erkennen, dahinter kommt der Horizont, ganz ganz weit …. Afrika im Süden liegt gerade mal dahinter; 140 km trennen das arabische Tunesien von diesem Land hier, Trapani hat deswegen schon einiges gemein; Arabisches Couscous gehört hier neben den herkömmlich sizilianischen Gerichten selbstverständlich auf der Speisekarte, wenn auch nie unter 10 Euro die Portion, was als typisch italienisch die pikanteste Zutat für dieses einfache, sehr preiswerte Essen wäre.

Ganz weit hier am Rand der europäischen Union gibt es sie auch noch heute: Die trapanesische Mafia gehört momentan zur stärksten Siziliens. Hier ganz hinten auf der Insel wirkt sie noch, besonders im Finanzsektor, weshalb das eigentlich provinzielle Trapani DIE Bankenstadt Siziliens ist ….  glänzende Hochhäuser finde ich allerdings nicht, eher wild verbaut und nahezu orientalisch chaotisch dröhnt Verkehr, kahl und häßlich verstellen hohe Betonfassaden ein ohnehin wenig aufregendes Stadtbild.
Gewaschen werden die Moneten eher in unscheinbaren Büros hinter tristen Wänden der Bausünden aus den 60er Jahren. Das alles im Kontrast zum unglaublich blauen Meer, was hier irgendwie blauer erscheint als anderswo. Auch die historische Innenstadt überrascht mit entspannenden Autofreien Straßen. Drei Punkte dafür Trapani 🙂

(Bild: Trapani aus 730 Metern Höhe, dahinter auf dem Meer: Die drei Egadischen Inseln.)

Italien -Region Sizilien-  (29.12.2014)

Begegnungen auf sizilianischen Straßen…
Weideland, aber vor allem Äcker wegen der fruchtbaren, braunen Erde prägen vor allem das Innere der großen Insel. Sizilien war schon vor 2500 Jahren heiß umkämpft; alle wollten das fruchtbare, mediterrane Land mit den sanften, aber bestimmenden Bergen – so weit das Auge recht, für sich haben.
Natürlich waren es die Römer die hier am längsten herrschten, ganz viel später dann die italienische Einigung 1870, die Sizilien Teil dieses großen Landes macht, mit weiter Eigenbestimmtheit, auch wenn hier und da mal die Zentralgewalt aus Rom den einen oder anderen Mafia-Bürgermeister oder Stadtrat aushebeln musste.
Wäre Sizilien heute noch ein eigener Staat (halb so Einwohnerreich wie Griechenland) hätte aber die EU einen echten Problemstaat mehr: Mit fast 30% Arbeitlosigkeit steht es Griechenland in nichts nach. Auch Investitionen ins eigentlich herrliche Land sind wegen der katastrophalen Mentalität kein Vergnügen; sofort über den Tisch gezogen wurden schon damals in den 60ern alle die z.B. aus dem industriell entwickelten Norditalien hier was aufbauen wollten, woran sich bis heute nicht viel geändert hat. Die algegenwärtige Mafia wurde wirklich weit zurückgedrängt, doch Geschäfte mit einem Sizilianer oder Kalabresen, sind  oft als Spiegel der Wirtschaft zu vertehen (oder umgekehrt) …. erst mal wenigstens Versuchen den Partner über’s Ohr zu hauen… ob mit oder ohne Mafia …

Siziliens Stärke, seine Land und Fischwirtschaft reichen allerdings kaum aus um flächendeckend den Leuten Arbeit zu bringen; keine Region Italiens holt mehr Fisch aus dem Meer als Sizilien, hier wachsen die meisten Zitronen und Orangen, sowie der meiste Weizen Süditaliens, Gemüse und überhaupt alles nur erdenkliche was billig und in super Qualität auf den bunten Märkten kommt zeugt eigentlich von einem reichen Land.
Aber wie so oft auf der Welt sind die Menschen nicht wenige; 5 Millionen drängeln sich auf der Insel, mehr noch als das viel größere Irland. 90% aller Bauern müssen sich 10% des Ackerlandes teilen, während  gerade mal drei Großgrundbesitzer über 50% allen Landes besitzt …. 

Italien -Region Sizilien-  Monreale (29.12.2014)

Wie ein Tronsaal voller Gold und Pomp erstrahlt die Halle der Basilica in Monreale, die mit einem übergroßen Portait ihres Chefs ihr Finale findet; ein gewaltiger Jesus umgeben von goldenen Glanz und nahezu allen biblischen Gestalten in Bildform.
Überhaupt findet sich hier offenbar genug Platz für die gesamte Erzählung des alten Testamentes in Bildform; über 850 Jahre alt, vielfarbig ja bunt wirken die teils als Mosaik verarbeiteten Bildnisse immernoch lebendig, kaum Patina angesetzt, als sei alles erst kürzlich fertig geworden. Und bei all der Kompaktheit, wirkt die Szenerie nicht überladen; dermaßen perfekt in Balance, stehen die Handlungen in einer nicht überfordernden Kontinuität dem Betrachter gegenüber,  – vorrausgesetzt dieser lässt sich die nötige Zeit.

Wieder begeistere ich mich als Atheist für solch Pracht. Lediglich als kulturelles Erbe meiner Spezies, als historisches Juwel einer großen Epoche, unbeschadet und weit unverfälscht die Jarhunderte überdauernd…. Kirche sowie Kreuzgang (letzterer mit satten sechs Euro Eintritt völlig überteuert) sind kaum verändert worden, lediglich eine Seitenkapelle fiel der barocken Herrlichkeit zum Opfer, wenn auch mal garnicht soooo unpassend, da gegen solch eine normannisch goldene Perfektion, sowieso keine überladene Schnörkelei ankommt ….

Fünf Kilometer weiter Stadteinwärts, durch ein Verkehrskollaps afrikanischer Außmaße, kommen wir dann doch noch an. Die Kapuzinergruft will ich auch noch unbedingt sehen: Hier gibt es wirklich hunderte echte Mumien, ja offen daliegende Tote, die komplett ausgetrocknet noch nicht einmal irgendein Geruch verströmen. ….Sollte man annehmen, aber in den Katakomben dürfte die Luft komischerweise frischer sein als draußen im tosenden Straßenverkehr Palermos. Mittlerweile als Touristenattraktion mutiert, kann ich über tausend teils skelletierte, öfter aber mumifizierte Leichen bewundern, die irgendwie aufgrund ihrer Offenheit (man könne sie anfassen…) und zur-schau-stellung, recht unreal wirken. Mit weit offenen Mund, lochartigen Augen und schwarzer, papierartig faltiger Haut, lugen mir Gesichter längst vergangener Zeiten entgegen….  wobei erst vor über 500 Jahren die Mönche sich selbst, und dem Kloster nahestehende hier offen bestatten (nachdem sie allerdings einer längeren “Trockenzeit” ausgesetzt waren) wähne ich mich hier umgeben 10.000 jähriger Unheimlichkeit. Gemischt sind die Gefühlswelten des Besuchers garantiert, genauso wie die Moral des Hauses: Ein striktes Fotoverbot wegen der ehrenwerten Totenruhe stehen nicht wenige Postkarten gegenüber auf denen gruselig die ausgetrokneten Gesichter abgebildet, als tolles Souvenir zum Verkauf stehen. – Soviel mal zur Totenruhe, und Georg war es letztlich, der mich davon abhält mal heimlich ein diskretes Foto zu machen …..

Man muss ja nicht immer und überall alles knipsen, oder ?

(Siehe einfach bei Wikpedia unter: Kapuzienergruft Palermo)

Italien  -Region Sizilien-  Monreale (29.12.2014)

Die Zeit läuft und läuft, schnell aber dennoch langsam. Intensiv erlebe ich die besonderen Orte dieser Insel, wobei die letzten Tage hier auf Sizilien – zumindest für dieses Jahr, allmählich auslaufen…. doch nach Monreale, einem mit Palermo zusammengewachsener Vorort mit großem historischem Gewicht, finden wir dann auch noch.
Selbstverständlich ist es die Basilica Santa Maria Nuova, wohin mich mein theologisch visierter Begelieter hinführt, tatsächlich eine Steigerung zur Capella Palatina im Königspalast unten in Palermo, im selben Stil aber noch größer, gewaltiger und pompöser. Zudem noch frei zugänglich *freu*

Noch einmal schaue ich auf Palermo, diesmal von der Kathedrale von Monreale, dass hoch ansteigend über der Bucht liegt, eine tolle Aussicht über die Stadt bietet…

Italien -Region Sizilien- (29.12.2014)

Wo bin ich hier auf der Insel?

Daaa oben in der Westecke von Sizilen liegt Trappeto,  hier weile ich bei Georg weit abseits vom Wild-Camping im Ferienhaus….

Ja, und endlich findet sich mal die Flagge Siziliens, recht eigenartig als “Triskele” mit den drei Beinen (für alle drei Eckpunkte Siziliens) sowie  einem Kopf in deren Mitte; mal ein Medusenhaupt, mal jener von Ceres oder einigen anderen alten Gottheiten…

Das Rot steht für Palermo, das Gelb für die Stadt Corleone (gelb wie das Korn jener Zeit dort), beide Städte schlossen sich zum ersten Bündniss  gegen den damaligen Herrscher Karl 1.  – was  später zur Unabhängikeit Siziliens führte.

Wieder mal klar: Regionen großer Länder sind wie eigene Länder; Sizilien ist Italien, doch erkennbar auch sein eigenes Reich, mit eigener Geschichte, Essen, Traditionen und Natur. 20 Regionen hat Italien, 20 mal eine Welt für sich, doch einige sind ganz besonders eigen: Sizilien gehört klar dazu, hier reichen zwei, drei Wochen nicht wirklich aus um all die bunte Vielfalt zu verstehen…. ich befürchte sogar nach sechs Wochen auf der Insel noch immer am Anfang zu sein …..

Italien  -Region Sizilien- Agrigento (28.12.2014)

Schon vom komplett erhaltenden Concordia Tempel, fallen schon die Reste des weiter entfernten Hera Komplexes auf; hier ragen zumindest noch die Säulen vollständig in den sizilianischen Himmel, während das vollständige Innenleben entweder in Trümmern liegt, oder als Baumaterial ausgeräumt wurde.

Überhaupt dienten die alten, antiken Städte den späteren Zeiten nur zu oft als Liferant für Baustoff; die aufwändig geschlagenen Steinblöcke eigeneten sich gut, z.B. für den Bau von Kirchen und Palästen viel späterer Epochen.
Besonders zur arrogant abgehobenen Barock-Zeit war nichts und garnichts zu schade um es zu demontieren für die eigenen Zwecke; uralte Mauern, Tempel, Wehranlagen, usw, wurden abgetragen und neu verbaut in der Architektur des Schnörkels.
Aber auch zuvor, vor allem im 11 Jarhundert, wo der Kirchenbau boomte wie nie, waren die Zeiten für vorchristliche Relikte besonders schlecht; viele Mauern unserer Kathedralen werden von Steinen noch viel älterer Bauten getragen…. (siehe Rom: Das alte Kolosseum als “Steinbruch” für den Petersdom)

Doch hier in Agrigento wütete ja auch blinde Zerstörung, und Heras Tempel kann sich nur glücklich schätzen, noch so gut als solcher erkennbar zu sein.

Als Schwester aber auch zugleich Frau vom Göttervater (Zeus) wurde ihr dieser Tempel am hinteren Ende des Ensembles erbaut, sozusagen eine Galerie der Götter auf der Anhöhe im Tal der Tempel.
Hera bedeutet soviel wie die weibliche  Form von “Heros” (Herr) – wo wieder mal klar wird, wo unserer Sprache und Verständniss fußt; wir sitzen auf einem Berg aus Geschichte ….

Aus Hera wurde natürlich später die römische Juno, eben die Frau vom Jupiter.

Ach, vergessen habe ich noch den Herkules (vormals grichisch: Herakles) …. Der hat hier auch seine Tempelruine, allerdings nur mit wenigen, aufrechten Säulen erkennbar.

………. Ein Gang durch uralte Götterwelten: Agrigento, heute als moderne Stadt oben auf dem Berg (50.000 Einwohner), unten die alten Tempel, weiter draußen die Fabriken am Hafen uns das Meer….. ein kompakter Ausflug, insgesamt 300 km.

Italien -Region Sizilien-  Agrigento  (28.12.2014)

Vom Trümmerfeld dann weiter, etwas bergauf strahlt uns der am besten erhaltende Bau des antiken Akragas an: Der Tempel der Concordia, welche als Gottheit der Eintracht, der Einheit einen besonderen Stellenwert im historischen Flickenteppich des römischen Reiches darstellte, wo bei all den (unterworfenden) Völkern, all den politischen Gefahren im Innern, im ersten Vkelvölkerstaat dieser Welt, ein solcher Wert extrem wichtig war. Also musste dafür auch eine Gottheit her; mit “Homonia” erkoren die alten Griechen ja zuvor die gleiche Idee und somit war die (später römische) Concordia eben nur ein Teil der Massenadoption der grichischen Mythologie auf die römische.
Wie dem auch sei, wenn auch Concordia nicht für immer die Einheit dem Reich verschaffte, so gelang ihr die Einheit ihres Tempels in Agrigento um einiges besser; fast vollständig blieben bis heute die Mauern und Säulen erhalten, zum ersten mal erkenne ich bei so einem Bau auch ein Inneleben mit “Pronaos”, “Cella”, und “Opisthodom”, den ritualen Räumlichkeiten.

Lediglich das Dach fehlt, welches damals als Holzkonstruktion keine Chance hat, über 2440 Jahre bis heute zu überdauern.

Italien  -Region Sizilien-  Agrigento  (28.12.2014)

Ein wahres Schlachtfeld dieses Tal der Tempel, wie eine der wichtigsten Ausgrabungsstätte Sizilens heißt.
Gut zu erkennen, wie Bauklötze aus denen mal gewaltige Tempelanlagen bestanden, sehen die Säulenelemente aus, bereits schon vor über 1500 Jahren in diesem Zustand versetzt, zwischenzeitlich geplündert und vergessen, harren die antiken Brocken nun der Ewigkeit. Toll: Ich klettere einfach auf ihnen herum, kein Zaun hält den akrobatischen Reisenden von einer Tuchfühlung der historischen Substanz ab.

Die altertümliche Trümmerlandschaft geht vom Dioskuren Tempel in den Zeus Tempel über, der wohl noch größer gewesen sein muss; gewaltigere Brocken lassen erkennen dass hier der höchste Gott der Hellenen sein “Haus” mal hatte. Später als die Römer das Zepter übernahmen, wurde nun aus Zeus kurzerhand der “Jupiter”, (die Griechen vererbten neben ihrer Architektur und Gesellschaftstheorie auch gleich ihre Götter an die späteren Römer) – der höchste Gott im römischen Himmelreich damals.

Letztendlich schafften es die Gegener Roms dieserzeit, Agrigentum zu erobern und selbstverständlich erstmal zu zerstören; nicht weit weg, gleich über dem Meer nach Süden liegt schon Afrika, dort wo heute Tunesien ist mit seiner Haupstadt Tunis. Dort lag mal das große Gegengewicht Roms, Karthago, deren Ruinen bei Tunis noch heute zu sehen sind.
In den berühmten “Punischen Kriegen” schafften die Karthager einige Schläge gegen das allmächtige Rom; nicht nur mit Hannibal und dessen berühmten Elefanten-Feldzug über die Alpen, sondern auch vernichtende Schläge römischer Siedlungen auf Sizilien gehören dazu; karthagische Sklaven einst als Erbauer für den immernoch unfertigen Jupiter-Tempel, kamen jäh als Zerstörer wieder, ließen keinen Stein auf dem Anderen….  noch bis heute zu sehen…

Dennoch wurde das mächtige “Gegen-Rom” in Nordafrika unterworfen, Karthago zugleich mit Ägypten lediglich römische Provinz ….  doch die Trümmer von Agrigento liegen noch heute.

Italien -Region Sizilien-  Agrigento  (28.12.2014)

Noch eine antike Stätte vom Feinsten:  Agrigento, an der westlichen Südküste war einmal einer der drei größten Städte der Welt; mit über 500.000 Einwohnern damals hatte das grichische Akragas eine gewaltige Ausdehnung, war so groß wie Rom, London oder New York gab es noch nichteinmal in den Träumen der großen Denker jener Zeit.
Akragas,  wer kennt das eigentlich heute? Ich zumindest erstmal seit jetzt, laufe durch die Trümmer einer Stadt die es schon seit 1250 Jahren nicht mehr gibt, einer Stadt die vor genau 2596 Jahren von Griechen gegründet, eine Weltstadt wurde, später (natürlich) von den Römern erobert, nur noch ein Schatten seiner selbst, unbenannt in Agrigentum – noch später: Girgenti, hieß. Bis im siebten Jahrhundert schluss war, wieder mal eine der vielen Zerstörungswellen den Ort verwüsteten, diesmal für immer, und Agrigento im Mittelalter oberhalb auf dem Berg neu entstand, jedoch seine Keimzelle weit unten im “Tal der Tempel” vergaß.

Lediglich wenige Zentralbauten jener Zeit überdauerten die zwei Jahrtausende historischer Bedeutungslosigkeit einigermaßen: Anfangs komme ich von einem großen unbefestigten Parkplatz, wo freche drei Euro Parkgebühr erstmal abgezockt werden, zu einem freien Areal, komischerweise ohne fettes Eintrittsgeld hinein. Der Blick vom Trümmerfeld aus Säulenresten und Steinblöcken des “Dioskuren Tempels”, von dem lediglich ein abgebrochener Rest trotzig daran erinnert, was hier mal groß war, (Bild) steht als Wahrzeichen Agrigentos auf den Postkarten und Reiseführern; vorn die uralten Säulen, dahinter das heutige Agrigento, hoch oben auf dem Berg. – Dazu noch toller, blauer Himmel…. welch ein Glück, zu dieser auch auf Sizilien recht finsteren Zeit 🙂

Italien  -Region Sizilien-  (28.12.2014)

Auf zur anderen Seite Siziliens, 150 km quer durch’s  westliche Landesinnere, runter an die Südküste (Bild) …auch wenn’s im gleißenden Sonenschein zur Straße kurz vor Agrigento nach 40 Grad im Schatten aussieht, Meer und Pinien …. aber mitnichten: Arschkalte neun Grad sind’s draußen… Gerooooorg, lass bloß die Sitzheizung laufen !!!