Das Projekt WELT

…Walking around the World…

… So viele Länder wie möglich zu Fuß auf allen Kontinenten.

Das ist mein Projekt, und ich lade Euch alle ein, teilzuhaben an meinen aktuellen Berichten über ein Leben auf Wanderschaft.Natürlich gibt es schon andere, die ähnliches gemacht und geschafft haben. doch…  diese unglaublich große Welt kann sich durchaus gleich mehrere „Weltwanderer“ leisten, da es für jeden mit seinem ganz persönlichen Vorhaben genug Platz und Aufmerksamkeit gibt.

Die meisten sind über Jahre unterwegs und zehren an gewissen Ersparnissen, die für viele als zwingende Voraussetzung gelten. Ich hingegen, bin (leider) mittellos und glaube dennoch fest daran,  dass es möglich ist für die nächsten 20 – 30 Jahre, ein ähnlich bewegtes Wanderleben führen zu können und dies alles in Wort und Bild zu  beschreiben.

Es geht mir nun nicht darum, irgendwelche Rekorde zu brechen, wie zum Beispiel so schnell wie möglich einen Gang durch alle Länder der Erde gemacht zu haben. Was angesichts der Fülle der Länder und der normalen Lebenserwartung und Wanderfähigkeit zwangsweise dazu führen müsste, in jedem Land nur wenige Tage zubringen zu können, und darüberhinaus sehr häufig schnelle Transportmittel von A nach B nutzen zu müssen…. So etwas ist nicht meine Idee. Ich könnte sie mir auch gar nicht leisten. Ein Schwerpunkt  dieses Projekts ist das Dokumentieren der Gastlichkeit  und Hilfsbereitschaft der Menschen auf all meinen Wegen, worauf ich  aufgrund meiner Umstände auch ziemlich angewiesen bin.  Doch umgekehrt  helfen meine Gastgeber immer gern: Ich „zahle“ mit meinen Geschichten, Erlebnissen und Erfahrungen, die ich ihnen berichte. Somit bin ich im besten Sinne Unterhalter, oder Gesellschafter, der den Menschen die weite Welt ins Haus bringt.

Zugleich ist es darüber hinaus mein größtes Interesse, zu erfahren, wie die verschiedensten Menschen an verschiedensten Orten leben, was sie lieben  und sie im Einzelnen dazu bewegt, mich bei sich aufzunehmen. Hier gibt es in den ca 10.000 verschiedenen Kulturen dieser Welt große  Unterschiede; wie komme ich in Russland zurecht? Warum sind die  Menschen im Iran besonders herzlich? Sind die Franzosen wirklich so  reserviert, wenn man kaum französisch spricht? Oder wie gastfreundlich sind die Menschen in China?

Das Projekt „Wanderleben“ wie ich es hiermit nenne, beschreibt diese Begegnungen. Menschen verschiedenster Kulturen, Naturgegebenheiten verschiedenster Art und Möglichkeiten eines Lebens  auf Reise, werden in all ihren schönen, aber auch unzulänglichen,  schwierigen Facetten dargestellt.

Angefangen hatte ich schon 2012 mit einem eher „leichten“ Wanderprojekt: dem Jakobsweg. Von der Haustür meines Elternhauses in Recklinghausen (Nordrhein Westfalen) nach Santiago  de Compostela in den fernen Nordwesten Spaniens, 2700 km zu Fuß. Anschließend dann wieder zurück über eine andere Strecke. Insgesamt wanderte ich über 5250 km in fast 8 Monaten, worüber ich mein erstes  Buch zum Thema Wanderleben veröffentlichen möchte. Auch wenn es schon viele andere Bücher über den Jakobsweg gibt; in seiner maximalen Länge – einmal hin und wieder zurück – versuche ich eine  weitere, sehr persönliche Sichtweise dieses wunderbaren Weges zu beleuchten.

Weiter ging es durch Europa, zuerst durch Luxemburg, Belgien,  Irland, Großbritannien, Frankreich, Andorra, Spanien, Portugal, Monaco  und Italien, allerdings auch mit Überlandbussen oder trampen.

In meinem Blog könnt Ihr immer genau sehen, wo ich mich gerade aufhalte, und was ich erlebe. Ihr seid herzlich eingeladen, mich zu begleiten bei meinen freudigen Momenten, aber mir auch gedanklich Kraft zu schicken, wenn ich mal wieder einen Durchhänger habe, und vielleicht kurzfristig zweifele, ob ich stark genug bin für mein so großes Projekt…

Eines ist aber schon jetzt sicher: Die Welt zu erwandern braucht seine Zeit; vor allem, wenn man sich Zeit lassen möchte in den einzelnen Ländern…

…..Insgesamt dürfte das gesamte Vorhaben zwischen 20 bis 30 Jahre dauern… Und natürlich ist es sehr gewagt, in solchen Zeiträumen zu planen. Doch sind es nicht diese, unsere Visionen, die uns vorantreiben, überhaupt unsere verrückten, schönen Träume  zu verwirklichen ?