So, wieder raus…. Portugal liegt hinter mir und ich habe das Land zu Fuß verlassen. Ganz bewusst suchte ich mir auf der Landkarte den Ort Bragança, ganz, ganz hinten im äußersten Nordost-Zipfel Portugals aus, um von dort über eine einsame Landstraße durch kaum bewohntes Gebiet nach Spanien zu wandern.
Das habe ich auch durchziehen müssen, -müssen schon deshalb, weil es wirklich ein ätzendes Wetter war, Eiskalt, Nasskalt und so dermaßen Ungemütlich, dass ich mich noch und nöcher dabei erwischte, einfach ins Hotel die Zeit bis zum 02.03. abzusitzen….
Doch ich hielt durch, gab nicht auf und zeltete ganze vier Nächte im Freien…. habe somit meine Unabhängigkeit bewahrt, und ja, ich schlief sogar wirklich gut in diesen Regennächten.
Bewährung bestanden. Zelt, Ausrüstung sowie die Knochen haben ausgehalten, alles blieb (mehr oder weniger) trocken.
Sogar irgendwie Spaß gemacht hatte die ganze Nummer, da es schon ein tolles Gefühl ist solchen widrigen Witterungen zu widerstehen, im Zelt bei Sturm und nasser Kälte, warm zu träumen.
Und so genoss ich sie, die Pastelas, Portugals Nationalschlemmerei: Kleine Blätterteigküchlein, gefüllt mit einer Art Sahnepudding. Mmhhh, sowas braucht der frierende Abenteurer der nun somit weiß: Wer die Pastela Nata nicht kennt, war auch nie in Portugal…. sagte man mir einst, drüben im Land dws Fado…
