Italien  -Region Abruzzo-  (20.10.2014)

Weit laufe ich am Abend noch aus Ortona hinaus, finde aber neben brachliegenden Eisenbahntunneln genug Freiraum und Einsamkeit, um dort zu nächtigen.
Direkt am Meer, wenn auch auf eben diesen fetten, gewaltigen Marmorblöcken.
…. Sonnenuntergang am Zelt, mal ohne Mücken ….

Am nächsten Tag reise ich wieder nach Pescara zurück um nun wieder ins Landesinnere zu kommen. Auf der anderen Seite der Landmasse liegt Rom, die große Haupstadt. Dort bin ich mit Georg verabredet, doch das dauert noch ein Weilchen.
Zuvor erkunde ich im Rahmen meiner “Systemreise” durch alle Regionen der großen Länder dieser Welt, nun Abruzzo, eine fantastische Gegend dessen Namen sich von dem Gebirge ableitet, den Abruzzen, die sich mit dem Gran Sasso, ihrem höchsten Gipfel, 2912 Meter erheben.
So hohe Berge, und das weit jenseits der Alpen in Italien.

Am völlig überdimensionierten Bahnhof von Pescara, treffe ich noch Jonathan, ein Afroamerikaner der hier ferne Verwandte aus seiner Urheimat besucht; Vorfahren aus  Nigeria die erst kürzlich nach Italien emmigrierten. Natürlich erzähle ich auch meine Geschichte und zak, er lädt mich glatt ein auf eine Fahrt ins Landesinnere, genau wo ich auch hin will.
John will in den Ort Sulmona fahren, war am Hauptbahnhof unterwegs um dort sein Mietauto abzuholen, womit ich jetzt mit ihm rein in die Berge “trampe”…

(Bild: Der typische Ausblick am Straßenrand, das hohe Ravennagras und die Berge dahinter)

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