Italien -Region Abruzzo- (20.10.2014)
Sulmona liegt allerdings zu weit abseits meiner Reiseroute und ich entscheide mich hier im Örtchen Popoli auszusteigen. Eingebettet zwischen den nicht ganz so hohen, aber dennoch montan wirkenden, teils schroffen Bergen, denke ich hier sehr gut übernachten zu können.
Popoli hat mit seinen 5600 Einwohnern alles was man braucht; deftig speise ich erstmal zu sagenhaft günstigen Preis: 3,50€ zahle ich für eine riesengroße, saftige Pizza Margherita, so wenig musste ich noch nie berappen.
Hier, tief in den Bergen ist das Leben noch mal etwas gelassener, tief in der Provinz sind die Menschen auch viel freundlicher, wollen mich nicht aussaugen und maximal ausnehmen.
Popoli ist mir auf Anhieb sympatisch, versorge mich üppig im Supermarkt und finde einen echt abgelegenen Platz in einer Schlucht, die wohl zur Eiszeit während der Schmelze entstand, damals rissen gewaltige Wassermassen große Schneisen in die Berge, die aber auch noch heute, wenns mal kräftig schüttet, recht weit voll laufen können.
Ein Unwetter ist allerdings nicht in Sicht, und ich schlafe ruhig im trockenen Flussbett.
(Bild: Feierabend im Berg, ganz ganz einsam mit meinem Bier…)
