Zusammen sicher in der Wildnis

db_SAM_05425Einfach herrlich, diese lauschige, warme Nacht unter rauschenden Tannen. Ich fühlte mich wirklich wohl jetzt hier in dieser Gemeinschaft, die der Jakobsweg auf all seinen Windungen zusammengeführt hat… Nach einigen Tagen dann erreichten wir das nächste große Ziel: Le-Puy-en-Velay, mitten im französischen Zentralmassiv gelegen. Und das bedeutete nun das Ende der Großetappe Trier – Le Puy, die für sich allein 845 km lang ist. Hier verbrachten wir die zwei Tage Aufenthalt in einem „Donativo“, einer Herberge mit Schlafsälen extra für Jakobspilger, wo die Bezahlung in Form einer freiwilligen Spende verrichtet wird. Aber der Weg ist noch lang. Sehr lang: Die „Via Podiensis“ ist ein über 700 km langes Teilstück des französischen Jakobsweges. Sie führt Richtung Westen, über das raue Hochland des Aubrac. Hier durften wir unerwartet die härtesten zwei Wandertage erleben: Starkregen ohne Ende und eiskalter Wind schlugen uns hart entgegen. Völlig durchnässt (trotz Regenbekleidung) hielten wir durch, verloren aber Nico, der noch viel schneller war und uns davonlief…

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