So, nun ist es wieder an der Zeit weiter zu ziehen… ich verlasse das liebliche Leben auf der Farm mit ihrem exotischen Spirit Hare Krishnas.
Was für eine Zeit; mir tut noch der Rücken weh, überall, vor allem an den Beinen bin ich von Wunden und blauen Flecken übersät…. eigentlich alles andere als pure Erholung, doch meinen alten Job, den ich schon etwas vermisst habe, konnte ich hier wunderbar ausleben.
Jetzt aber reicht es mir wieder und ich finde meinen Weg weiter nach Norden, solange es noch einigermaßen warm bleibt hier oben.
Jaja, bin noch etwas konfus; der Abschied liebgewonnener Freunde mit denen ich mich all die Tage durchs Gehölz zu groß geratener Bäume kämpfte, und die überwältigende Gastfreundschaft dieser spirituellen Menschen, geht mir im Moment nach.
Hier in Glasgow sitze ich jetzt in einem Cafe, trinke Tee und verbinde mein Reisetablet mit dem WiFi, und kann es immernoch nicht wirklich fassen, eine beträchtliche Spende für meine Arbeit bekommen zu haben.
Ja, die eigentlich freiwillige Sache, für ein freies Bett & gutes Essen, scheint dem Farmbetreiber einiges wert gewesen zu sein; er unterstützte mich, will mir bei meiner Wanderung helfen und sich dankbar erweisen, dass ich so sehr viel länger da war als geplant.
Eigentlich haben die ja wirklich wenig Geld. Doch so Krishna es wollte, bin ich jetzt erstmal recht gut abgesichert.
Einerseits bin ich froh, wieder weiter zu ziehen, anderseits vermisse ich das Farmleben schon jetzt.
Hier im “Prckhams”, einem Cafe und Weinbar frage ich mal einige Gäste nach einem Übernachtungsplatz hier in der Großstadt Glasgow.
Den Tee hier, kann ich mir ja jetzt leisten 🙂