Italien -Region Trentino-Südtirol- (15.09.2014)
Was für eine Hammer-Tour; ganze 10 Stunden mit insgesamt fünf Umstiegen war ich im Italienisch Öffentlichen Verkehrssytem ein Gefangener meines Zeitplanes.
Satte Wartezeiten beim Zugwechsel, elend lange Stehzeiten der “Bummelzüge” in jedem Dorfbahnhof längs der Strecke und eine wahre Hölle im Mega-Bahnhof von Milano. Bis ich erstmal den richtigen Zug finde, das Tiket dazu auch, und überhaupt vom Nord in den Südbahnhof komme…. ich könnge erzäääählen…aber nein, ich lass es lieber.
Besser mag ich davon berichten, dass Frenk mir bei all den “Full Sevice” (Gästezimmer, Reisekostenerstattung, Essenseinladungen) auch noch etwas Taschengeld gab. Somit kann ich die nächsten Tage wieder deftiger zuschlagen und mich bei der einen oder anderen Pizza schön über den Tisch ziehen lassen.
Ich ärgere mich ja immer dermaßen schwarz wenn’s halt die üblichen zwei, drei Euro mehr auf der Rechnung sind als zuvor ausgerechnet.
Nach einer unendlich erscheinenden Fahrerei in lärmenden, krachenden Zügen und halsbrecherischen Überlandbus, letztlich entlang des Gardasees, erreiche ich mit drei Stunden Verspätung das Tagesziel: Riva de Garda.
Hier hoffe ich noch meinen Gastgeber Giacomo zu treffen… ob er mich noch erwartet ???
(Bild: Im Touristenkaff Riva de Garda)
