#Irland – Shannon

Die Tage ziehen ins Land, das mittlerweile ganz irisch – dem Regenwetter verfallen ist. Aber irgendwie macht das nichts; hier auf der grünen Insel würde ich mich schon wundern,  wenns nur Sonnenschein gäbe…. der Regen gehört zum Land, wie die Sonne an Spaniens Südküste.
Noch immer bin ich auf dem Boot unterwegs,  womit wir nun bereits auf dem Rückweg sind, nach Athlone wo in drei Tagen Abschied von der “Violet" angesagt ist.
Momentan sitze ich schon bereits seit Stunden hier in einer gemütlichen Kneipe im verregneten Örtchen Dromod und stöbere beständig bei “Couchsurfing" nach Gastgeber für die Zeit wenn Edmond mich verlassen muss.
Dann bin ich wieder auf mich allein gestellt und das soll vorbereitet sein.

Was mir schon heute ziemlich nahe ging, war der Gedanke dass mein Paul, (mein  berühmter, plüschiger Marienkäfer) nicht mehr dabei sein kann, wenn ich allein, ohne Edmond in die Ferne ziehe… da ich per Anhalter unterwegs sein werde, habe ich im Rucksack keinen Platz mehr für den dicken Paul, der zuvor im Wanderwagen ja bestens aufgehoben war. Doch da es sich mit dem klobigen Wanderwagen eher schlecht trampt, ließ ich auch ihn erstmal Zuhause.
Doch es schmerzt schon sehr. Als wenn etwas aus dem Herz gerissen wird…
Jaja, ist schon etwas albern, aber wer meine Wege bisher verfolgt hatte, weiß wie Paul und ich die vielen Abenteuer überstanden. Sowas verbindet.

Jetzt gehe ich wieder zurück zum Boot, das drüben in der Marina liegt und schaue wo Edmond bleibt;  es wird Zeit für das allabendliche Nationalgetränk der Iren: Einem Pint (0, 56 Liter) Guinnes….

Kommentar verfassen