Irland – Galway

Nach zwei Wochen mitten im tiefsten Sumpfgebiet im Herzen Irlands, erreiche ich nun endlich den Westen, den Teil Irlands der mir von den Postkarten bekannt  ist; weite grüne Landschaften, Berge und Meer.
Nach langer, schöner Zeit auf dem Boot, die allerdings auch fern jeglicher körperlicher Ertüchtigung von statten ging, freue ich mich um so mehr auf die nächsten Tage der langen Wanderwege: Zu früh gefreut; nun liege ich hier bei zwar netten Gastbebern in einem weichen Bett, bin aber auch schwer geschädigt,  da die erste Überlandwanderung durch die weite Felslandschaft mir eine saftige Sehnenentzündung bescherte….
Innerhalb einer Stunde, so ziemlich am ende des Tagesmarsches,  setzten erst  leichte, dann entsetzliche Schmerzen in der Sehne, oben auf dem rechten Fuß ein. So schlimm, dass ich sogar die letzten fünf Kilometer mit dem Auto gerettet werden musste.
Ob ich morgen wieder fit bin, weiß ich nicht. Die Fährtikets zu den Aran Islands hat Edmond schon bestellt.  Ich freue mich doch so… aber kann momentan noch nicht einmal zwei Meter gehen….

Aaaaaaber genug gejammert.
Die Gegend hier im herrlichen Westen Irlands ist einfach großartig,  ganz anders als bei den Flüssen und Seen in der Mitte der Insel.
Hier brandet der wilde Atlantik an die Steilküste,  der milde aber stramme Wind duftet salzig. Das Land ist rau und die Sicht so weit….

Kommentar verfassen