An einer Tankstelle lasse ich mich absetzen, kurz vor der Stadt Vannes in der ich als Tramper erstmal verloren wäre; an der Schnellstraße irgendwo neben der Leitplanke stehen ist sinnlos beim Anhalten, kaum jemand hält im Verkehrstrom an, da alle einfach zu schnell sind…
Im Wald abseits der Tankstelle verrichte ich erstmal eine Notdurft, dann gehts wieder zur Autobahn, stelle mich an den gewaltigen Verkehrsstrom und halte den Daumen hoch bis mir der Arm wehtut.
Diesmal sind es drei ziemlich ruppige Jungs, die mich in ihr Auto quetschen, nicht mal im Ansatz des Englischen mächtig und gewaltig am kiffen, allesamt. Der sehr junge, tunesische Fahrer wie auch alle anderen hauen sich das Zeug rein als gäbe es kein morgen mehr…. die Luft ist zum schneiden…
Ich lobe ja schon die Hilfsbereitschaft, aber die drei sind – ich muss es leider sagen, sehr, sehr einfach gestrikt; lachen, gröhlen und albern herum…. paffen sämtliche Tüten und plappern mich mit irgendeinem Kram voll…ich verstehe nur Bahnhof und überlege wie ich die 220 Kilometer bis Brest hier nur schaffe… immerhin geht’s direkt nach Brest, wo ich heute verabredet bin mit Benoit.