England / Leicester / Coventry

Oh Mann, was für heftige Tage…
Schon um fünf Uhr morgens musste ich Andys Haus in Nottingham verlassen,  da er nach Deutschland fliegt.
Ich hingegen habe jetzt Zeit satt um den noch garnicht erwachten Tag hier in Nottingham zu begrüßen,  wozu ich allerdings gern sehr viel fitter sein würde.
Der Schlafmangel liegt mir mehr und mehr in den Knochen,  versuche in einem Park auf einer Bank vielleicht etwas zu schlummern,  aber es ist einfach zu kalt hier.

Mittlerweile wieder im hellen Morgenschein eines wieder tollen Tages, erfreue ich mich der Sonne, die alles ein bisschen erträglicher macht. Bin müde ohne ende und plane heute ganz besonders früh einen Schlafplatz zu finden.
Den wähne ich in Leicester, der nächsten Stadt südlich von Nottingham, und zahle fünf Pfund am Bussteig und verlasse diese interessante Stadt.

Nottingham ist bei uns halt aus der Robin Hood Erzählung bekannt, und tatsächlich ein alter, wichtiger Ort hier in Mittelengland, mit einer riesengroßen Universität,  ( wo es offensichtlich mehr Chinesen gibt als sonstwas )  und einem gewaltigen Angebot an Läden,  Bars und alles was eine echte Großstadt so braucht.
Selbst der zentrale Marktplatz mit der großen Cityhall, die ein bisschen wie das Capitol an Washington erinnert, ist mit seinen asymmetrischen Riss aus mehrfarbigen Granit, ein gelungener Treffpunkt,  der auch von der einheimischen Jugend voll angenommen wird.
Ich sitze hier und füttere verbotenerweise die Tauben, freue mich über den großen Brunnen mit seinen künstlichen Stromschnellen,  Fontänen und spiegelnden Wasserflächen,  die etwas nach Chlor riechen. Irgendwie erfrischend das ganze.

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