Soviel zur Planung…
Irgendwie bin ich garnicht mal so traurig, dass ich seit London unterbrechen musste; hier bei meinen Lieben Daheim, mache ich jetzt sowas wie “Urlaub” vom Wanderleben, besuche Freunde und erlebe den vertrauten Alltag in der Familie, kann mein altes Stammlokal “Nicos Taverne” besuchen und resümieren wie gut die letzten Jahre auf der Walz waren.
Doch meine Fernsucht brennt wieder.
In einigen Tagen trampe ich wieder zu meinem Freund nach Trier, dort kann ich mir das Geld für den Bus nach Barcelona verdienen; 122 Euro für mindestens 24 Std. Fahrerei muss ich aufbringen.
Edmond kennt zum Glück nicht wenige die schöne Gärten haben und gerade jetzt Bedarf einer Generalüberholung haben.
Das muss ich noch schaffen.
Danach setze ich mich samt Wanderwagen in den Euroliner und fahre, fahre und fahre…. Barcelona ist weit, Andorra auch, aber in dessen Nähe. Andorra, ein nahezu unbekanntes Land, ein Zwergstaat inmitten der hohen Berge der Pyrenäen gelegen, statte ich dann von Barcelona aus einen Besuch ab. … Will ja alle Länder dieser Welt sehen, und allein unser Europa hat da schon ganz schön viel zu bieten.
Diesmal wieder alles mit dem berühmten Wanderwagen, da ich bei dem rauen Herbstwetter einfach mehr Ausrüstung brauche; drei Schlafsäcke, eine schwere Daunenmatte, Kleidung zum wechseln, usw… kann ich nicht mehr im Rucksack durch die Gegend schleppen. Somit bin ich dann komplett Wetterfest, kann egal wo mein Zelt aufbauen und mollig haia machen….
Ja und allein werde ich nun auch nicht mehr sein: PAUL, mein alter, plüschiger Begleiter vom langen Jakobsweg ist wieder dabei.
Wanderwagen sei Dank; der dicke Paul braucht halt seinen Platz…