… mein treuer, stummer Begleiter…
Prüm, Waxweiler und Mettendorf sind zwischen herrlichen Wäldern, Weiden und Wiesenlandschaften in sanften Hügeln gelegen, durch die uns der Jakobsweg anschließend führte. Dann über sehr steile Abstiege, vorbei an scharfen Felsen, weist der Weg nach Echternach, was schon in Luxemburg liegt. Dort, in der ältesten Stadt des Großherzogtums Luxemburg, gibt es die bekannte Basilika von Echternach zu bestaunen, und wir bereiteten uns vor auf die letzte Tagesetappe nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands.
Hier in Trier angekommen, am Ostersonntag, ruhe ich mich nun seit fünf Tagen aus, habe meinen Stempel vom Trierer Dom als auch der St. Matthiaskathedrale in meinen Pilgerausweis bekommen, wie ich diese auch schon vom Kölner und Aachener Dom zuvor hatte. Heute gehen wir noch zum Abschied in der Altstadt römisch essen. Da Trier ja vor 2038 Jahren von den Römern gegründet wurde, finden wir das ganz authentisch. Zudem ist hier viel los zurzeit, da im Trierer Dom der „Heilige Rock „ausgestellt ist, der Überlieferung nach das Gewand Jesu. Morgen geht’s wieder weiter: Großetappe Nummer zwei, 845 Kilometer nach Le Puy ins Zentralmassiv.Ich freue mich auf Frankreich.