Dieser Morgen ist aner kalt: Gerade mal fünf Grad sind es jetzt. Die Tahe waren es noch Hitzerekorde mit über 33 Grad im November und nun umgekehrt. …
Nur gut dass ich so viel Gepäck im dicken Wanderwagen mitführe, so packe ich mich dick ein; Schal, Handschuhe und Jacke sind angesagt.
Es wirkt irritierend wie die vielen Palmen im eisigen Wind rauschen und rascheln, hier unten im tiefsten Süden ist es doch immer warm ?!
Aber schnell steigen die Grade, mein Weg führt heute weiter Richtung Murcia und ziehe weit durch eine weite Landschaft in einer so anderen, ja winterlichen Klarheit.
Mal warm, mal kalt wechsel ich oft die Kleidung unterwegs, klaue mir am Rande der Fernstraße einige Orangen die hier Kilometerweit in Plantagen die Landschaft kennzeichnen.
In einem Steinbruch nahe der Piste, kurz vor der Stadt Orihuela finde ich heute mein Ende, kuschel mich erschöpft in die warmen Schlafsäcke, vertilge die Essensvorräte die mir Jorge noch auf den Weg gab, und ergebe mich wieder nach 18 Uhr der langen, langen Nacht….