Uff, was schonwieder alles passiert ist die Tage; So wollte ich ja noch letzten Samstag und Sonntag bei Eduardo weilen und seinem Angebot folge leisten, dort mal richtig zu Erholen, einfach mal nichts zu tun … doch mitnichten, schon am Samstag zog es mich wieder weiter; eine Einladung nach Marbella war einfach zu verlockend. Auf ins Abenteuer.
Wieder in einem Internetforum wurde mir die nötige Aufmerksamkeit zuteil, die mich in diesen altmondänen Badeort führte. Marbella, die alte Perle der Costa del Sol (Sonnenküste) ist natürlich nicht mehr das was es mal war, zu sehr in die Größe gewachsen ist der einstige Prominenten-Hotspot der Spanischen Riviera, doch immernoch ist es ein wenig “besser” hier als woanders längs dieser Küste, naja, vielleicht “anders”; Marbella unterscheidet sich von Benidorm oder Torremolinos, jene Touristenmetropolen die jeder kennt.
In Marbella sind noch die wohlhabenderen Winterflüchtlinge anzutreffen, ich sehe es deutlich bei einem Rundgang durch die Stadt.
Hier ist es deswegen auch nicht so billig; das dicke Bier für einen Euro suche ich vergebens.
Noch denke ich aber zu sehr an Eduardo und Granada, bin noch etwas benebelt von seiner unglaublichen Gastfreundlich und Herzlichkeit.
Aber wie es nunmal in so einem Wanderleben ist, jetzt ist wieder alles anders, wieder alles neu.
Ich treffe einen Namensvetter: Jens der ebenfalls aus meiner Heimatregion kommt und hier teilweise wohnt. Er entdeckte meine Website und dachte sich, mich zu unterstützen: In seiner Wohnung kann ich zwar nicht bleiben, doch das sei eigentlich auch egal, er gibt mir Geld, so viel, dass ich einfach in einem Hotelzimmer einchecken kann…. einfach so.
Fast ohnmächtig vor Glück nehme ich darüber hinaus war, welch interessante Person ich da getroffen habe; noch bis nach Mitternacht unterhalten wir uns (Jens lud Jens noch in ein tolles Restaurant ein) und zog anschließend, glückselig in ein Hostal. Mein erstes eigenes Zimmer hier in Spanien…. welch ein Luxus….
Ja, ich könnte nun so viel erzählen, beschreiben und sagen wer Jens ist, was ihn bewegte …. doch ich glaube das würde den Rahmen sprengen.
Manchmal behalte ich auch einige Dinge einfach mal für mich.
Manchmal.