Spanien / Benidorm / Vila Joiosa

Schon gleich zwei, drei Kilometer weiter sieht die Sache ganz anders aus; in La Vila Joiosa sehe ich plötzlich keinen einzigen Touristen mehr, auf einmal bin ich wieder in eimer echten, Spanischen Stadt,  ja, ich werde sogar begrüßt mit “Buen Camino” dem Gruß der Jakobspilger,  wohl wegen meines T-Shirts mit der Aufschrift “Camino Santiago”.
In Benidorm hingegen,  habe ich wie Luft die leeren Blicke der sich auf der Promenade dahinwälzenden Massen gestreift.

Der Abend kündigt sich mit länger werdende Schatten einer sich neigenden Sonne an, und es wird an der Zeit etwas einzukaufen. Wieder finde ich genug für fünf Euro, sogar noch inklusive einer Literflasche kalten Bieres, mache mich rasch auf dem Weg aus die Kleinstadt und finde wenig später,  kurz vor der Dämmerung,  einen herrlichen Platz für mein Lager, mitten in einer wilden aber überschaubaren Berglandschaft.
Hier in der schroffen Trokenheit robuster Sträucher,  staubigen Bodens und spitzer Steine, setze ich das Zelt auf einen Versprung, der wie eine Terrasse zur offenen Landschaft liegt.

Es ist warm und ich bin durstig.  Das Zelt steht schnell,  hier findet mich nimand. Sowas merke ich einfach am Frieden dieses Ortes… einfach so.

Das Bier ist noch kalt, das Land schenkt mir nun diesen Moment…

Wie wenig Geld ich doch brauche um solch großartigen Momente in diesem Land zu erleben…

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