… Sevilla … die heißeste Stadt Europas.

Da bin ich jetzt nun, in Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens, sowie viertgrößte Metropole Spaniens, die schon ganz zum Anfang einen speziellen Eindruck macht; Städte sind für mich wie Menschen mit ganz eigenen Charakteren,  mal mehr, mal weniger,  aber immer in eigener Identität nahezu unverkennbar.
Sevilla machte es wieder mal deutlich wie sehr das zutrifft;  selbst für Spanische Verhältnisse gibt sich die Stadt ganz besonders eigensinnig im Temperament,  hier gibt’s die längste Siesta (4-5 Stunden Mittagspause) die wohlbegründet des wahnsinnig heißen Sommers wegen nötig sei, (allerdings auch im kalten Winter,  -Hitze-Siesta würden Spanier auch am Nordpol rechtfertigen. )
Zudem ist Sevilla der einzige Ort im Lande, der ähnlich wie die Italienische Mafia, eine “Ehrenwerte Gesellschaft” tradiert, Familienclans die streng organisiert überall bekannt  und geachtet im Zentrum der Hierarchie stehen. Natürlich nicht Offiziell.

Naja, das mit den Hitzerekorden in den Sommermonaten,  die Sevilla zur unerträglichen Gluthölle Spaniens machen, liegt mir hier und jetzt erstmal reichlich fern; 15 Grad, trübe und regnerisch ist es heute an diesem 12 Februar in der Stadt in der es im Sommer regelmäßig 45 Grad heiß wird.
Mal ein anderes Bild von Sevilla,  so als läge es mitten im Münsterland. Mein Heimweh hält sich somit in Grenzen….

Auch gut untergebracht bin ich wieder, diesmal lud mich Oscar, ein Philosophiestudent in seine zentrale Stadtwohnung ein und empfahl mir gleich doch ein bisschen langer zu bleiben; Sevilla an einem Tag zu erleben,  sei schon fast eine Beleidigung… ich muss also noch länger verweilen als geplant.

Sevilla im Februar,  mal was ganz anderes. Grau und düster. .. Sicherlich weil ich euch vor Tagen so viel Sonne schickte, dass ich nun selbst keine mehr habe….

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