Schweiz  – Region Südschweiz/Tessin- (19.08.2014)

“Georg auf Abwegen am Matterhorn” …. passender könnte dke Überschrift nicht lauten; um 17:00 hört der Liftbetrieb promt auf und wir sitzen in der Falle.
Ganz unten am Tiketschalter, hieß es aber 17:30 ….. wohlwissend noch ein wenig Zeit zu haben, steigen wir auf mittlerer Höhe aus um noch etwas Bergluft zu riechen. Hier, unterhalb der Gipfelstation, ist es noch klaren Wetters. Grund genug mal für 20 Minuten auszusteigen.
Doch mitnichten; Betteln bringt nichts, das Liftpersonal weist uns barsch zurück und sind nun ganz dem Berg und unserem Schiksal überlassen.
Doch als alte Wandersmänner wären wir nicht wir, wenn es denn zu Fuß auf in den Kampf ginge…. zwar gibt es hier oben auch ein Berghotel, doch zu typischen Schweizer Horrorpreisen, mit vernebelten Blick aufs Matterhorn, wollen wir uns nicht aufgeben.
Auf gehts, steile drei Kilometer hinunter nach Zermatt, was wie eine ferne Fata Morgana danieder liegt….. 

Satte drei Stunden haben wir gebraucht für den Kletterweg. Georg, doppelt so schwer wie ich, schaffte aber mit Bravour den Berg, lediglich mit leichten Stoffschuhen alles andere als gerüstet für den Felsigen Steig hinab.

Endlich unten angekommen, er spürt bereits seine Füße kaum noch, beschließt Georg gleich das erste Hotel in Beschlag zu nehmen; 180 Franken fürs Doppelzimmer sind da noch recht günstig; im Winter ist hier wesentlich mehr los, wenn all die Ski-Touristen die Berge zu wahren Ameisenhaufen werden lassen. Da steigen auch die Preise (geht das überhaupt noch?)

Zum Bier (8 Franken je 50 cl) feiern wir aber unseren Tag. Mein letzter Abend mit Georg….

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