Paul bringt mich heute an diesem so ungewöhnlich sonnigen Tag an eine gute Stelle zum trampen, verlasse Inverness per Anhalter schon nach kurzer Zeit und trampe nach und nach weiter die lange Küstenstraße entlang nach Norden.
Die Wartezeiten hier am Straßenrand sind wirklich überschaubar, nie länger als 30 Minuten halte ich den Daumen in die Luft, und werde mitgenommen durch eine wunderbare Landschaft….
Einige Stunden später erreiche ich sodann mein Tagesziel: Wick, eine Kleinstadt ganz weit oben an dwr Nordkante Großbritanniens, wo der Blick von sanfte, braune Hügel bis ins weite, offene Blau der Nordsee reicht, in dessen unendlichen Weite die riesigen Bohrinseln wie Raumschiffe am Horizont schweben.
Ein kühlerer Wind als sonst sagt mir, dass ich weit im Norden bin.
Ich fühle mich leicht und fröhlich. Die Menschen hier sind so freundlich.
Gleich ziehe ich durch den Ort und suche mir einen Schlafplatz…