San Marino  (09.10.2014)

Das ist der Hof wo mich mein Wanderleben in San Marino hingeführt hat; goldene Weinreben im ebenso goldenen Oktober, dahinter die Farmerstube, die tatsächlich viel größer ist als das Bild meinen lässt. Gleich mehrere Gästezimmer habe ich zur Auswahl, soviel Platz im ach so kleinen San Marino.

Heute an diesem warmen neunten Oktober, hatte ich den wohl entspanntesten Tag seit langem mal wieder, gestern noch wurde ich kräftig vom extremen Autoverkehr in die Mangel genommen; ganze 10 Kilometer ging ich durch die halbe Republick zu Fuss vom Gipfel des Titanobergs bis zur Farm, Stefano setzte mich noch am Fuße des kleinen Massivs ab, wollte dann nach der Erkundung der Altstadt ganz oben, schön gemütlich wieder zurück wandern…. mitnichten, San Marino hat komischerweise völlig die Fußgänger vergessen, lediglich halsbrecherische Straßen ohne Gehsteige, ja selbst manchmal ohne Seitenstreifen zeigen mir mal wieder auf einem Planet der Autos verloren zu sein….
Um so mehr besinne ich mich jetzt hier auf Stefanos Farm, abseits des akustisch noch gegenwärtigen tosen der aberwitzigen Blechlawine auf der Hauptstraße, diese Ruhe und besondere Lage zu würdigen; ich bleibe einen Tag länger hier. Das hatte ich gestern beschlossen und faulenze endlich mal einen ganzen Tag…das hatte ich schon lang nicht mehr…

(Bild: Wein, Olivenöl, Tomatensoße und Marmelade, alles original “made in San Marino” stellt Stefano hier auf seiner Farm, bei Serravalle, der größten Stadt des mini – Landes her)

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