MADRID, …. im Zentrum des Iberischen Mini-Kontinents…
Da hat sich mich wieder, die erst so garstige Stadt im Herzen dieser riesigen Landmasse Spanischer Länder, die zusammen dieses so fragile “Spanien” ausmachen.
Fragil, so war und ist es auch woanders in diesen Breiten; so schief wie noch kürzlich die Bilanzen der Banken im Lande waren, so schief stehen auch ihrer Türme, zumindest in symbolischer Relation, im Epizentrum Madrid, wo alle Fäden dieser eigenen, spanischen Welt zusammenlaufen.
Man spürt es hier auf Schritt und Tritt, sowie im übrigen Land; alles und jeder redet über diese Hauptstadt, die fern jeder Küste so weit im Landesinneren liegt, mit 4,6 Millionen Einwohner (incl. Innere Vororte) noch etwas größer als Berlin ist und dank der Kriese (…) eigentlich garnicht so teuer daherkommt.
Madrid ist im Vergleich zu London, Paris und Moskau eher eine mittelmäßige Metropole, einigermaßen überschaubar und einigermaßen freundlich….
Zudem befinde ich mich nun auch in der Region Nr. 15, von insgesamt 17 im ganzen Land; auf über 8000 Quadratkilometer erstreckt sich der Stadtstaat Madrid inklusive Ackerland und 2300 Meter hohe Berge im Norden, auf ein Abwechslungsreiches, ausgedehntes Areal; im fürchterlich heißen Sommer, flüchten die Bewohner gern in die kühlen Berge, die so hoch wie die deutschen Alpen, schon einen gewissen Ausgleich zur Meerferne schaffen.
Madrid ist ein Gemisch aller Kulturen das Landes, die junge Hauptstraße zog seit je her die Menschen aus allen Teilen dieses so vielfältigen Landes an, sodass es auch schwer ist zu lokalisieren, was hier Ortstypisch auf dem Tisch kommt… sicher ist wohl dieser “Madrilienische” Tapa, bestehend aus ein Stück Brot, Kartoffelkuchen sowie etwas Pansen…. letzterer ist aber (ich habe zwei Stückchen “geschafft”) entsetzlich schleimig und sogar noch eklig faserig…. (soviel zu meinem Geschmack)
– Eine eher typisch Kastilische Speise, in jener Region Madrid ja auch liegt.
