Kaum eine andere Stadt  in Spanien (neben Barcelona) zeigt eine dermaßen starke Identität wie Sevilla.
Mit ihren “Cofredias”, den traditionsreichen Familienverbünden deren Sozialstrukturen weite Teile dieser Stadt prägen, dem eigenen Sprachakzent, und die vielen Gebäude wie die weltberühmte Giralda Kathedrale (die ich wegen des hohen Eintritts nur von außen sah), dem Torre Oro am Guadalquivir-Fluss, (den ich mir nie merken kann…) oder der 180 Meter hohe Wolkenkratzer unweit davon, der schon ganze acht Jahre im Bau ist, da ja nahezu überall aktuell das Geld fehlt, hat die Stadt viele Wahrzeichen die einem immer an Sevilla erinnern.  Doch mit den “Pilzen” habe ich mir mein Sevilla manifestiert;  einer modernistischen Großskulptur mitten im belebten Stadtzentrum -gegen den Willen der Anwohner,  da im Kontrast zu all den Altbauten drumherum,  wuchern diese Futuristischen Betongewächse gekonnt ins Stadtbild.
-Ansichtssache, aber warum muss es immer irgendwas Altes, Historisches sein ? Ist den unsere heutige Zeit nicht auch eine Zeit mit eigenen Akzenten ?

Die Pilze von Sevilla, ja die haben es mir angetan.

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