Italien -Region Sizilien- (04.12.2014)
Von Reggio nahm ich die Fähre für 3,50€ nach Messina auf der anderen Seite, verließ die große Stadt aber schnell wieder da ich hier weder Gastgeber noch Hostel finde, und ich zufällig einen Bus mit der Aufschrift: “Millazzo” sah.
Milazzo, eine Kleinstadt mit wichtigem Fährhafen zu den Liparischen Inseln, erreiche ich natürlich mal wieder kurz vorm dunkelwerden; schnell hetzte ich aus dem langgezogenen Ort die Halbinsel hinauf an der sich die ansich schöne Stadt anschmiegt, finde in einem Garten direkt am Meer dann einen diskreten Zeltplatz. Der viele Rost am Eigangstor vermittelte etwas Sicherheit, dass hier selten jemand ist. Erst recht jetzt im Dezember.
Zum Morgengrauen mache ich mich dann schnell auf, baue – was ich ungern tue – das Nachtlager in völliger Finsterniss ab, und ziehe die zwei Kilometer zum Hafen: 22 Euro werden fällig, ganz anders als noch gestern mir erzählt wurde. Tja, in Italien wechseln Warheitsgehalte mancher Informationen recht fix; für 16 € könne ich die 60 km Überfahrt zur Vulkaninsel Stromboli bekommen….. hieß es …
Drei Stunden durch alle Häfen der vorgelagerten Inseln dauert die Tour; Vulcano (der Name sagt schon alles) Lipari (mit der gleichnamigen Haupstadt drauf) Salina, Panarea und letztlich ganz weit draußen: Stromboli.
Leider fühlt sich die ganze Nummer eher wie ein Gütertransport an, superschnell jagt, ja fliegt die Fähre über die tiefblauen Wogen des sehr tiefen Meeres, kaum was zu sehen durch die vom Salzwasser getrübten Plexiglasfenster.
Irhendwann steige ich aus und bin auf Stromboli….
(Bild: ohne tonnenschweren Rucksack dann erstmal auf Erkundungstour zum Rand des Dorfes auf Stromboli, auf dem Weg zur “Feuerrutsche”….)
