Italien  -Region Sardinien-  (19.11.2014)

Auf der Piazza Matteotti fühle ich mich am wohlsten.
Nur geduldet, aber für italienische Städte mittlerweile schon ein Markenzeichen; die mobilen Kleinhändler aus Bangladesch oder Afrika mit ihrem chinesischen Billigramsch, (über)leben von ihrem Handel damit.
Hier sitze ich inmitten dem Treiben und gucke dem neuen Italien einfach zu, den Leuten von weit her die schon seit Jahrtausende auf die Insel kommen: Zuerst die Griechen, dann die Römer, später die Katalanen (oder Spanier) dann Italien, unter denen die alten Sarden nie wirklich ihre eigene Identität verloren hatten.
Heute kommen andere: Bengalen und Afrikaner prägen das ganze zentrale Hafenvirtel mit seinen kleinen, billigen, bunten Geschäften. Hier kann man für fünf Euro eine ordentliche Reisplatte mit Hühnchen verspeisen…  das tut mal wieder richtig gut.

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