Italien -Region Sardinien-  (13.11.2014)

Und jetzt: Schnell ans Meer…
Oristano erreiche ich gegen Mittag um eins. Doch die 15 km bis zur Küste gibt’s erst nach der “Mittagspause” im Angebot; kein Bus fährt jetzt dorthin und überhaupt, alle Läden, alles was Leben ist erstarrt in Lethargie. Mein Gott, was für eine Ohnmacht…. der Fahrplan am Busbahnhof zeigt 17:00Uhr für den nächsten Lift zum Strand…. das wars dann wohl, und ich muss mich dann mal um einen Platz außerhalb der Stadt kümmern….
Immer das gleiche: Wo ankommen, sich informieren, Essen und Trinken beschaffen, feststellen dass es gleich wieder dunkel wird, Zeltplatz suchen….stundenlang rauslaufen ….
So auch hier; ich gönne mir eine Stunde Internet und scype mit Georg und Mama. Das tut so gut und muss einfach sein.
Wieder braucht es drei Kilometer um genug Freifläche, raus aus der 32.000 Einwohner-Stadt Oristano zu finden. Diesmal aber viel idyllischer auf einer riesengroßen Weide, südlich eines ausgedehnten Gewerbegebietes.

In der Nacht aber ballern Jäger durch die Luft. Offenbar ist Jagtzeit und ich schlafe wieder unruhig. Doch bald kehrt Ruhe ein…. ich lebe noch.

(Was ist ein Tag? Ich trinke hastig meine zwei Gläser Wein am Zelt, sehe gerade noch meinen Käse den ich mir für’s Sardische Fladenbrot zurechtschneide… dann ist das Licht aus. 16 Std Dunkelheit sind zu überdauern, Licht oder gar ein Feuer machen kann ich ja nicht, dann würde ja jeder sehen dass hier einer wild campt … hach, Camperromantik…. das geht wohl eher nur in Alaska…)

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