Italien -Region Lazio-  (28.10.2014)

Georg und ich wollten eigentlich nur die Via del Corso, eine heftig frequentierte Hauptstraße, hoch zur Pizza del Popolo entlang, fanden aber gleich am Anfang eine Basilika vor. Basiliken sind Kirchen von besonderer Bedeutung und als solche persönlich vom Papst geweiht, also nur wenige Gotteshäuser dieser Katholischen Besonderheit soll es geben; in den Großstädten Europas jeweils mal eine, auch mal zwei. Nicht so aber in Rom: Der Plan lautet, nie an einer Basilika achtlos vorrübergehen, da so einer Ehrwürdigen “Oberkirche” sich sowas würdigt. Hört sich eigentlich ganz machbar an, aber schnell geraten wir ins trudeln und unser Vorhaben entwickelt sich zum einzigen “Basilika Hopping” …. allein schon entlang des Corso….
Wenn man bedenkt, dass es in Rom ganz viele solcher “Basilika-Autobahnen” gibt, werd ich schwindelig; nach einiger Recherche finden wir heraus, dass allein 66 Basiliken allein in Rom stehen, – keine Chance die alle zu besuchen, selbst wenn sie längs unserer Wege durch die Stadt liegen; den Corso mit seinen ca fünf Basiliken auf einem Kilometer, haben wir noch durchgezogen; ganze zwei Stunden braucht man da schon. Die Piazza, eigentlich das Ziel, erreichen wir viel später als geplant.

Ok, so kann man es auch machen: Von den 66 Basiliken sind 62 Häuser im Stand einer “Basilika Minor” und vier “Basilika Mayor”, also vom Komperativ zum Superlativ und beschließen wenigstens die vier ganz großen zu sehen.

(Bild: Welche Basilika das nun wieder war, weiß ich jetzt auch nicht mehr. Nur diese Deckenmalerei aus dem 13 Jahrhundert, fällt mir auf: Ganz oben, diese Lichtgestalt, eigentlich nicht schwer zu erraten, ist Gott höchstpersönlich. – Recht selten su finden, ein Bild vom Oberboss.)

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