Italien – Region Kampanien – (29.11.2014)

Agropoli hat zwar noch eine Alststadt die ganz oben auf der Klippenanhöhe seit Menschengedenken liegt, doch muss die leider links liegen lassen, wieder bin ich in eile, da es bereits 15:00 Uhr ist, also kurz vor “Nachtbeginn” für mich.
Zwei Kilometer außerhalb werde ich dann fündig mit dieser Insel (Bild) die unbewohnt als Felsen im klaren Meer darauf wartet ihren einzigen Bewohner für diese Nacht zu begrüßen.

Fünf Meter schreite ich knietief durchs glasklare, warme Wasser welches den Felsen vom Festland trennt, wanke ängstlich da schwer beladen mit Sack und Pack barfuss über die glatten Steine, klettere dann hinauf, rutsche ab und verliere einen Schuh der mir aus einer Tüte entkommt. Der rollt gnadenlos hinab ins Wasser.
Ich warte bis es dunkel wird und das dauert ja nicht mehr lang, baue dann das Zelt auf so dass mich keiner sieht. Endlich hat diese ständige Dunkelheit auch mal Vorteile: Sie schützt mich in exponiertesten Lagen, ist dermaßen beständig dieser Tage, dass ich ruhig und lang über 13 Stunden ausschlafen kann. Im Sommer wäre sowas schwieriger, da wären nur sechs Stunden Dunkelheit mein Schutz vor Sicht für den “wilden, illegalen, Camper”.

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