Italien  -Region Kampanien-  (20.11.2014)

Wieder fühle ich mich verloren; aus der Fähre reihe ich mich im Trott der vielen Leute die sich den Weg durch die Gänge des großen Schiffes bahnen, weiß wie immer nicht wo es langgeht, die Durchsagen aus Italienisch verstehen aber alle, und die strömen schon in die richtige Richtung….

NAPOLI  (ich sage lieber den Italienischen Namen der Stadt, weil der besser gefällt:) frißt mich jetzt, ergebe mich dem Chaos wie ich es in ganz Italien noch nie erlebt hatte.
Rom, Milano und wie sie alle heißen, sind alle -wenn auch nur ein wenig- entspannter als dieses Napoli. Hier tobt das Leben nochmal etwas wilder, nochmal etwas orientalischer in den engen Gassen, und überhaupt weht hier ein irgendwie anderer Wind; durch die Straßen, teils tatsächlich voller Müll, kaputten Pflaster, besiedelt von fliegenden Händlern aus Afrika, Bettler die zerlumpt umherstolpern, ziehe ich einigermaßen mich orientierend zum Informationsbüro, erreiche die Piazza Gesu Nuovo, mit ihren wichtigen Kirchbauten ein Zentrum der Touristen, die Napoli nicht in solcher Anzahl überschwemmen wie noch Rom.
Hier finde ich Stadtplan und Infos, mache WiFi nebenan in einer Bar, zahle nur zwei Euro für die Cola dort und wühle mich durch die Messages meiner Kontaktforen im Internet.

Wühl….wühl…wühl… endlich: Silvio von der Via Sedile di Porto, gleich um die Ecke will mich aufnehmen…. nach langem hin und her lenkt er ein, nimmt sich Zeit für den Reisenden…

(Bild: Gelandet in Napoli, ohne wirkliche Zusage eines Gastgebers, hole ich mir erstmal den Segen in der berühmten Gesu Nuovo Kirche, die mit ihrer Diamantquader-Fassade eines der Wahrzeichen Napolis sein soll. – Soviel schonmal dazu)

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