Italien  -Region Abruzzo-  (21.10.2014)

Gebaut für die Ewigkeit, aber verletzlich wie aus Zucker, zeigen sich nach solchen Naturgewalten die großen Gotteshäuser L’Aquilas.
Notdürftig stabilisiert warten die alten, ehrwürdigen Gebäude zu hunderten in der ganzen Stadt auf ihre Restaurierung, die allein schon Millionen im einzelnen braucht.
Ach ja, und natürlich ist da noch die Mafia, wegen der hier alles so langsam von Statten geht, heißt es noch. Ganze Baustellen wurden stillgelegt, weil die dafür aufgebrachten Gelder auf Privatkonten verschwinden (gern über einige Umwege in die liebe Schweiz, die sowas ja geheim hält)

Jaja, was ist schon “für immer”?

Ich erinnere noch an Assisi, wo ebenfalls (im Jahr 1997) ein Beben die gewaltige Basillika des heiligen Franziskus schwer beschädigte und dieselbe auch 52 Jahre zuvor im zweiten Weltkrieg fast dem Erdboden gleich gemacht wurde, wäre da nicht das schlechte Gewissen eines einzigen Generals, der dies verhinderte.

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