Nachdem wir Dublin verlassen hatten, jene Stadt die irgendwie unfotografierbar mangels markanter Sehenswürdigkeiten leider wenig Eindruck hinterließ, aber dennoch unvergessen bleibt; ich sage nur die Pub’s, die urigen Kneipen die im Dauerregen eines trüben Landes für unvergessliche Gemütlichkeit garantieren – sind wir weiter nach Westen, landeinwärts gefahren, Richtung Inselzentrum.
Doch dort gibt es Kilometer um Kilometer nur Hecken und Zäune längs der Straßen. Keine Chance mal auf einen Halt für ein Picknick, schließlich war der Hunger groß… doch hier ist bis auf die öffentlichen Straßen nahezu alles privat, selbst die Äcker und Weiden sind Sperrzone dank dichter Hecken oder konsequenter Zäune.
Hier befinde ich mich somit im “leeren Irland" einem Land der Privatheit…
Doch zum Glück bin ich nicht per Anhalter hier, oder schlimmer noch, mit dem Zelt unterwegs. Edmond findet schnell den Weg hinaus und erreicht das heutige Tagesziel: Ashlone, eine Kleinstadt mitten im Zentrum von Irland gelegen, in dessen Nähe das Boot zu finden ist, welches uns für die nächsten zwei Wochen den River Schannon, mit seinen vielen großen Seen und Kanälen zum Zuhause machen wird.