Manchmal denke ich, warum immer in die Ferne schweifen, wenn es doch so schön Zuhause ist?
Diese Frage habe ich für mich allerdings schon beantwortet: Die Welt ist eben unglaublich riesig und Vielfältig, eine wahre Ansammelung von Welten, so wie eben diese eine, welche ich “Heimat” nenne. Und ich will ja alle Welten sehen!
Ist ja bald wieder soweit; der Rückflug nach Sizilien steht für ende April an…. später als ursprünglich geplant; Fernweh kontra Vorbereitungen Daheim für’s Wanderleben machen die Sache auch nicht einfacher … ich muss noch so viel arbeiten um eben diese paar lausige Euros zusammen zu kriegen, und sowas dauert; die Termine für die Gartenarbeiten stehen so ab Anfang März, dauern ein, zwei Wochen.
Aber zwei Tage muss es doch sein, muss unbedingt eine Weitwanderung her; mein Freund Georg lädt mich ein auf einen Marsch durch seine Gegend, von Echternach (Luxemburg) nach Trier.
Ich brauche die Bewegeung und er muss sich mal wieder einlaufen in Vorbereitung auf seinen Jakobsweg nächstes Jahr, 2450 km von Trier nach Santiago …. und das dann mit 64 !
Ganz so lang war unser Weg dann aber doch nicht. In zwei Tagen gingen wir 48 Kilometer entlang dem Matthias – Pilgerweg in Richtung Trier. Vom Luxemburgischen Grenzort Echternach (der ältesten Stadt des Großherzogtums) folgten wir viele Kilometer dem Grenzfluss Sauer, bis nach Winterdorf, wo ich echt gemütlich ein eigenes Zimmer von Georg bezog, im Gasthof “bei Hilde” .
So komfortabel reise ich eigentlich nie, doch ist auch mal was wirklich schönes im Dorfleben ganz ohne Couchsurfing oder betteln um Erlaubnis zum Campen, einzutauchen. Selbstverständlich findet Schnapsnase Georg den Weg schnell zur Dorfbrennerei ….. daaaaa konnte ich essen, essen und was noch?
….. Iss ja Karneval, auch in Wintersdorf ….