… Die süßen Tage jenseits von Afrika….

… Afrika ist nah, aber dennoch weit; die Kanarischen Inseln, gerade mal 200 Kilometer vor der Küste Marokkos gelegen,  gehören Geologisch zwar zum Schwarzen Kontinent, sind aber ein Teil Spaniens, wenn auch ganze 1300 Kilometer weit vom Mutterland entfernt.  Als sonnigster und Schönwetter-zuverlässigster Außenposten “Europas"  sind mir die sieben Inseln nicht allein bekannt,  auch Millionen Touristen, vor allem über die Wintermonate die den ganzen Kontinent nahezu komplett im Zangengriff halten, leisten sich den dreieinhalb Stunden langen Flug an den äußersten Rand der westlichen Welt, um hier nahezu wie im Paradies zu weilen….. um eines der süßesten Winkel dieser Welt zu erleben,  um einfach zwei Wochen lang, faul und satt  behaupten zu können: Das habe ich mir verdient….

Faul war ich nicht gewesen in den letzten zwei, drei Wochen, nur weil ich mich mal hier etwas länger nicht habe blicken lassen. Jaja, schreiben ist zwar eines meiner Lieblingsbeschäftigungen, aber nicht nur immer über das eine… dieses eine Leben, dieses Wanderleben. Ganz nebenbei habe ich fast täglich Recherchen betrieben zum Wachstum der Weltbevölkerung in Ländern,  Regionen,  und vor allem Städten.  Weltweit bis hin zum letzten Winkel Afrikas, …oder sonstwo.
Bei einigen tausend Städten in 198 Ländern dieser Welt braucht sowas schon seine Zeit, aner nun bin ich Stolz auf das Ergebnis: Meine Website www.metropolen-der-zukunft.de ist  nun wieder brandaktuell auf 2014 aktualisiert.  Puh, täglich einige Stunden Arbeit sind schon ein kleiner Job gewesen,  doch ich liebte es schon als Kind zu wissen wie viele Menschen in welchen Orten wohnen und wie sich alles verändert.
Bevor ich mich dazu entschlossen hatte, mein halbes Leben als Wanderleben zu planen, wollte ich eigentlich Geograph und Bevölkerungswissenschaftler werden mit dem Schwerpunkt Zukunftsforschung.  Aber es kam ja bekanntlich anders und dennoch versuche ich mein liebes Hobby der statistischen Aufzählung globaler Menschenmassen zu pflegen. Möglich ist das auch nur, weil es einen der phantastischsten Gastgeber überhaupt gibt: Tony aus England, der mich schon all die Zeit in seiner Wohnung im Herzen von Mini-Las Vegas, in Playa del Ingels aufnimmt. Einfach großartig dieses Glück zu haben völlig kostenlos dort zu leben wo es mehr als anderswo Gastlichkeit nur gegen Bares zu geben scheint.

Revanchieren kann ich mich allerdings bei Tony mittlerweile auch ganz dolle…. doch das ist wieder eine andere Geschichte….

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