Deutschland – Trier

Sooooo, nach langer Zeit reisetechnischer Abwesenheit, ist es schon mehr als fällig ein Lebenszeichen zu geben.
Einen ganzen Monat schmore ich schon in heimatlichen Gefilden,  da diese schreckliche Entzündung an den Zehen jegliche Wandertätigkeit unmöglich machte.
Zwar bin ich schon gute zwei Wochen wieder topfit, warte aber seitdem auf den Termin der Irlandfähre die von Frankreich aus in See sticht.

Der Grund ist mein Freund und Lebenspartner Edmond, der mich teilweise im Wanderleben begleiten möchte. Er hat jetzt erst Urlaub und bringt mich nun nach Irland.
Zusammen können wir so noch eine tolle Zeit miteinander verbringen, ganze vier Wochen die wir auf der grünen Insel verbringen werden.

Morgen freue ich mich erstmal auf die Fahrt durch Nordfrankreich, wo ich noch kürzlich den Jakobsweg zurück Richtung Heimat pilgerte….
Dann melde ich mich wieder aus Rouen an der Seine, dem morgigen Tagesziel, 530 Kilometer von Trier, wo ich jetzt  die Sachen packe.

Außerdem reise ich diesmal ohne meinen berühmten Wanderwagen in die Weltgeschichte los; der wartet geduldig Zuhause auf seinen nächsten Großeinsatz.
Ein riesiger, fetter Rucksack ist nun schwer am meinen Schultern hängend mein täglich Leid; später,  wenn Edmond aus Irland wieder nach Hause zieht, trampe ich über die Straßen Schottlands und England bis in den sonnigen Süden Spaniens.
Da gehe ich wenig zu Fuß und stehe viel an all den Straßen, fahre mit all den Autos meinen Weg in die Ferne… da währe der sperrige Wanderwagen einfach zu groß….

Doch Paul ist natürlich wieder dabei. Wie ich freut er sich schon riesig…

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