05.10.2014

Bologna
Die Zukunft Europas ist auch Pakistanisch; Millionen Einwanderer in Zukunft, auch aus diesem großen Land in Südasien bestimmen einen Teil der neuen Bürgerschaft unseres Kontinents.
Besonders in Italien, wo schon längst die Innbrunst zum “Bambino” Geschichte ist -wie so vieles in diesem Land, altert die Bevölkerung massiv. Junge Leute, Nachwuchs und eine “Demographische Frische” hält sich in Grenzen; Italien fehlt es an vier Millionen jungen Leuten, heißt es in einem Fachbericht zur Lage der Nation. Wie in Deutschland, erledigen schon längst Zuwanderer aus der Dritten Welt, sowie Rumänen und Albaner die einfachen Jobs, Aufgaben die ein Italiener nicht machen will, oder weil es sie schlicht nicht gibt; ohne die Zuwanderer würden statt heute über 60 Millionen, gerade mal 54 Mio Menschen in Italien leben. Klar, für ein Land wie dieses sind das recht hohe Zahlen, Italien ist überbevölkert, doch während die Alten immer länger leben, immer mehr Dienstleistung und Führsorge benötigen, kommt junger Nachwuchs einfach aus Afrika oder Südasien. Die pflegen stark unterbezahlt die vielen Gärten, warten die unzähligen Straßen, reinigen und putzen die zweit und Drittwohnungen, welche das Land überall völlig zersiedeln, und füllen somit eine immer größer werdene Lücke; weitere Millionen werden kommen, in zehn, zwanzig Jahren braucht das große System Italien immer mehr Billigstarbeiter um seinen vergreisten Wohlstand zu halten. An Nachschub solls nicht mangeln, allein Pakistan wächst jährlich um mehr als vier Millionen…. und Europa steht als neue Heimat ganz hoch im Kurs dort….
Mir solls recht sein; der Döner beim Pakistaner kostet nur 3,50€, macht mich den halben Tag satt. Auch eine Telefonkarte verschafft mir der nette Händler vom Indus, für fünf Euro habe ich nun eine Italienische Nummer, kann somit für meine Gastgeber besser erreichbar sein.

(Bild: Demo von Pakistaner in Bologna gegen Navaz Sharif, dem heutigen Chef – Minister in Pakistan)

Kommentar verfassen